Home

Planung eines Diskussionsabends mit der Düsseldorfer Piratenpartei

Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 gelang es der deutschen Piratenpartei, erstmals in ein Landesparlament einzuziehen. Mit 8,9% gelang es der Partei die Fünf-Prozent-Hürde zu erreichen und sie konnte sich damit 15 Sitze sichern. Dann beim  Bundesparteitag der Piraten am 3. Dezember 2011 in Offenbach sprach sich eine Mehrheit von 66,9 % für den Antrag "PA284" bzw. die "Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens“ aus. Auch auf der Bundespressekonferenz am 10. Januar 2012 wurde dies noch einmal bestätigt: 

 

 

Grund genug, für unsere Initiative, mit der Düsseldorfer Piratenpartei eine Diskussionsveranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen zu organisieren.

Und wie es für die Piratenpartei so üblich ist, haben sie im Zeichen der Transparenz ein Public PAD für diese Veranstaltung vorbereitet und dort kann nun fleißig mitdiskutiert sowie können Vorschläge eingereicht werden.

Hier ist das PAD.

 

Weitere Informationen über das BGE von der Bundespartei der Piraten findet man hier:

http://sozialpiraten.piratenpad.de/BGE

https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1714.html?tempstore=dfk9n11pdmmwhv5grwdjh6cghc

 

 

 

Geld, Moral und Freiheit

Geld ist ein machtvolles Konstrukt, das alles, was wir wollen, fühlen oder tun, mitbestimmt. Geld war nicht schon immer da. Wir selbst haben es erfunden. Was bedeutet uns Geld, welchen Wert hat es und was fangen wir damit an? Brauchen wir es überhaupt und wenn ja, wozu?

Was uns Geld bedeutet und welche Sicht auf die Welt sich darin reflektiert, darüber sprechen unter anderen der ehemalige Millionär Karl Rabeder, der sein Geld seiner Freiheit opfert, der Millionenfälscher Jürgen Kuhl und ein Insolvenzverwalter.

Diese interessante 3sat-Dokumentation über das Phänomen „Geld“ gibt es hier in der 3sat-Mediathek zu sehen.

 

Mehr Infos zur Sendung

 

 

 

Der deutsche Herbst 2011

Eine sehr informative Dokumentation über den deutschen Herbst 2011 bzw. die Occupy Deutschland Bewegung, die im arabischen Frühling 2011 ihren Anfang nahm und sich in der Occupy Wallstreet-Bewegung weltweit Gehör verschaffte  

„OccupyMe!“ lautet das Motto, unter dem die Journalisten Ilona Koglin und Marek Rohde im Oktober 2011 durch Deutschland reisten, um die Menschen der Occupy-Bewegung kennenzulernen. Sie sprachen mit den Menschen vor dem Reichstag in Berlin, auf dem Augustus-Platz in Leipzig, in dem kleinen Städtchen Zeulenroda, auf dem Börsenplatz in Stuttgart, vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt, in einem Düsseldorfer Kirchhof und vor der HSH-Nordbank in Hamburg.

Hier geht es zur kostenlosen 1:19-stündigen Dokumentation auf Youtube:

 

Mittlerweile fanden über 1.000 Occupations weltweit statt.

 

 

 

 

Nichts ist besser als gar nichts

Ein Film aus dem Jahre 2010 von Jan Peters, in dem auch das Grundeinkommen und Susanne Wiest thematisiert werden.

Hier der Trailer:

 

Hier geht es zum ganzen Film in der 3sat-Mediathek:

 

 

 

 

Der Ruf des Geldes

Eine sehr interessante WDR-Dokumentation über das Leben der Occupy-Düsseldorf-Aktivisten sowie über einen Düsseldorfer Finanzberater. 

 

Hier das Video

 

 

 

 

"Krisengespräche" im Zakk

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Bewohnerinnen und Bewohner
des Camps Occupy Düsseldorf,

was 2007 in den USA mit platzenden Hypotheken und einer Immobilienkrise begann, weitete sich 2008 und 2009 zu einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise aus und hat sich inzwischen zu einer Staatenkrise entwickelt. Viele Staaten sind hoch verschuldet. Erneut werden Bankenrettungen hohe öffentliche Mittel verschlingen - es geht um Milliardenbeträge, die dann an anderen Stellen, z.B. bei der Bildung und den sozialen Sicherungssystemen, eingespart werden müssen. Im Euroraum sind die Staatshaushalte aus den Fugen geraten. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen der Lösungskompetenz von Politik und Wirtschaft von Grund auf misstrauen.

Im Frühjahr 2009, dem bisherigen Höhepunkt der Krise, haben zwar über 50.000 Menschen aus den Gewerkschaften, von Attac und auch aus Parteien, gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen und auf die sozial Schwachen demonstriert. Der Protest blieb wirkungslos. Während sich in anderen europäischen Ländern mehr Widerstand regte, schien in Deutschland der soziale Friede gesichert. Dies hing damit zusammen, dass die Kernbelegschaften zunächst nicht allzuviel von der Krise zu spüren bekamen und diejenigen, die besonders unter den Kürzungen im Sozialbereich zu leiden hatten, keine effektive Gegenwehr entwickeln konnten.

Als die spanische Bewegung des 15. Mai einen europaweiten Aktionstag ausrief, sah es zunächst so, dass in Deutschland allenfalls kleine Aktionen möglich wären. Entsprechend bescheiden hat sich Attac auf diesen Tag vorbereitet. Anfang Oktober haben wir noch nicht damit gerechnet, dass sich an den geplanten Aktionen eine nennenswerte Anzahl von Menschen beteiligen würde. Dann sprang aber der Funke aus New York über. Die AktivistInnen von Occupy Wall Street hatten gezeigt, dass auch eine kleine Schar von Aktiven Bewegung erzeugen kann. Und so gingen am 15. Oktober auch in Deutschland deutlich mehr Menschen auf die Straßen, als noch einen Monat vorher zu erwarten gewesen wäre. Ein Teil von ihnen demonstrierte das erste Mal, ein anderer war bereits früher aktiv und hatte nur darauf gewartet, dass "es endlich losgeht". Dass das kollektive Schweigen gebrochen und die latente Empörung auf die Straße getragen wurde, ist und bleibt der Verdienst derjenigen, die, auf die Gefahr hin sich zu blamieren, zu den Aktionen aufgerufen haben.

Die Aktivistinnen und Aktivisten von Occupy Düsseldorf haben eine, teilweise berechtigte, tiefe Skepsis gegenüber Parteien, Gewerkschaften und andere "etablierte" Organisationen. Wir würden uns wünschen, dass es trotz dieser Skepsis gelingt, an den Stellen, an denen Gemeinsamkeiten bestehen, zu gemeinsamen Aktionen und Forderungen zu kommen.

All diejenigen, egal ob Einzelperson oder Vertreterin oder Vertreter einer Organisation, die Interesse an einer Diskussion darüber haben, welche nächsten Schritte wir gemeinsam gehen können, laden wir für Mittwoch, den 2. November um 19:30 Uhr ins zakk, Fichtenstraße 40 in Düsseldorf ein.

Leitet die Einladung (hier die Facebook-Einladung) bitte an andere weiter.

Mit solidarischen Grüßen
Thomas Eberhardt-Köster

Am Geisterberg 9
40629 Düsseldorf
0211 9293710
0172 2488059
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Man darf sehr gespannt sein, welche interessanten Gespräche geführt werden und ob auch auf den veränderten Arbeitsbegriff bzw. die Konzeption des bedingungslosen Grundeinkommens eingegangen werden wird.   

Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen.

 

Hier zwei Videos der "Occupy Düsseldorf"-Besetzung am Martin-Luther-Platz, die dort schon seit dem 15. Oktober 2011 ein Camp errichtet hat:

Hier noch ein Bericht aus der Rheinischen Post.

 

Und noch die Einladung für die Demonstration am Samstag, 29. Oktober 2011:

                                                 

 

 

Videos vom Vortrag von Ralph Boes in Krefeld am 11. Oktober

Für all diejenigen, die beim Vortrag über das Bedingungslose Grundeinkommen von Ralph Boes in Krefeld letzte Woche am 11. Oktober 2011 leider nicht dabei sein konnten, hier die Videos dazu: 

 

Weiterlesen: Videos vom Vortrag von Ralph Boes in Krefeld am 11. Oktober

 

Mehr als 1.000 Unterstützer bei "Occupy Düsseldorf"

Die globale „Occupy“-Bewegung erreichte Samstagmittag um 15 Uhr auch Düsseldorf. Über 1.000 Unterstützer waren nach Düsseldorf gekommen, um gegen die globale Macht der Banken, für mehr Menschenrechte und mehr Einflussnahme auf die Demokratie zu demonstrieren. Auch unsere BGE-Initiative war vor Ort, um mit den anderen Aktivisten friedlich vom Düsseldorfer Hauptbahnhof, an der Deutschen Bank an der Berliner Allee vorbei bis zum Graf-Adolf-Platz marschierend zu protestieren. Dort gab es die Abschlusskundgebungen mit Aufrufen zur weltweiten und deutschlandweiten Vernetzung.

Als nächstes Treffen wurde der nächste Samstag, der 22. Oktober vereinbart, an dem sich "Occupy Düsseldorf" ab 13 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof trifft. Dies soll nach dem Willen der heute Anwesenden zu einer allwöchentlich stattfindenden Veranstaltung samstags ab 13 Uhr werden.  

Weiterlesen: Mehr als 1.000 Unterstützer bei "Occupy Düsseldorf"

 

Seite 1 von 2

Besucherzähler

Heute16
Gestern17
Woche83
Monat542
Insgesamt7023

Wer ist online?

Aktuell sind 6 Gäste und keine Mitglieder online

Free business joomla templates